Montag, 3. September 2012

Zeichenmaterial für Skizzen

Vielleicht habt ihr euch bei dem durchsehen von meinen Skizzen (ihr habt sie euch doch ALLE angesehen, oder?) gefragt, welche Materialien und Arbeitswerkzeuge ich persönlich benutze. In diesem kleinen Post möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie ich arbeite und meine Vorzeichnungen und Skizzen mache. Ich möchte vorher jedoch darauf hinweisen, dass es zig verschiedene Methoden gibt, mit welchem Arbeitsmaterial man seine Zeichnungen macht! Jeder hat da so seine Lieblinge und jeder schwört auf etwas anderes! Deswegen kann ich euch nur empfehlen: Probiert alles mal aus und nehmt das, was euch am Besten liegt.


Rechts sehr ihr nun neben der Nummer 1 eine kleine Auswahl verschiedener Bleistifte. Eine gute Auswahl von Bleistiften erstreckt sich von dem Härtegrad 8B (sehr weich) bis 4H (sehr hart). Ich hoffe, das mit den verschiedenen Härtegraden bei Bleistiften ist euch bekannt :) Ich für meinen Teil habe vor Kurzem die Druck-Bleistifte für mich entdeckt! Sie sind ideal um feine Linien zu Beginn eurer Skizze zu zeichnen. Außerdem habt ihr immer eine gleichbleibende Spitze und seid somit nicht auf einen Anspitzer angewiesen. Nachteil bei einem Druckbleistift ist jedoch, dass man nur schlecht große Flächen schraffieren kann. Wenn ihr auf Achse seid empfiehlt es sich, ein Etui oder eine Alu-Box (siehe Nummer 3) mitzunehmen, in der ihr eure Stifte lagern könnt. Erstens müsst ihr euch dann keine Sorgen machen, dass eure Stifte beim Transport durchbrechen oder zweitens eure Tasche ungewollt mit Bleistiften vollgekritzelt wird.


Montag, 20. August 2012

Ideenfindung für neue Charaktere

Wie ihr aus den vorherigen Posts entnehmen könnt, habe ich meinen ersten eigenen Comic fertig. Die Frage, die sich mir nun stellt, ist: Wie geht es jetzt weiter? Was ist das nächste Projekt? Ich finde es extrem wichtig, sich selber Aufgaben zu stellen und stets neue Ideen und Projekte zu haben, und damit meine ich jetzt nicht, mal schnell irgendein Bild zu zeichnen. Ich meine GROSSE Projekte! Von den allerersten gezeichneten Skizzen über das Aufschreiben von Story-Fragmenten bis hin zum fertigen Storyboard und der Coloration eures Comics.

Zu allererst solltet ihr euch grob Gedanken darüber machen, um was es in eurer Geschichte geht. Achtet auf alle Fälle darauf, dass ihr ein Genre wählt, das euch auch wirklich liegt. Eure Leser merken es, wenn ihr über etwas schreibt, das euch nicht liegt. Ich habe mich für eine Superhelden-Story entschieden :) Die Story habe ich schon grob im Kopf, muss sie allerdings noch aufschreiben, um nichts wichtiges zu vergessen. Schreibt am Besten zum Anfang ein Exposé zu eurer Geschichte. Darin sollte ganz einfach auf den Punkt gebracht werden (in 5-10 Sätzen), was in der Geschichte passiert. Anfang, Mitte, Ende, Punkt. Ein Exposé kann euch helfen, immer wieder einen Orientierungspunkt zu haben, damit ihr nicht den Überblick verliert.

Montag, 6. August 2012

Ich will hier NICHT weg! Comic-Salon Erlangen (Teil 2)

Torsten Hesse und Peter Schaaff
Auf der Messe habe ich erstaunlich viele Leute getroffen, die ich während meines Comic-Training-Programms (CTP) der Comicademy kennengelernt habe. Darunter auch Torsten Hesse (Manager und Organisator der Aktivitäten, die die Comicademy anbietet, www.comicademy.com ) und Peter Schaaff (Cartoonist und Comic-Zeichner aus Düsseldorf, der unter Anderem mit seinem Bildungscomic ANDI bekannt geworden ist, www.schaaff.blogspot.de ). Die Comicademy bot Workshops zu verschiedenen Themen im Bereich Comics selber entwerfen und gestalten an. Ich persönlich war bei den Workshops „Mut zur Skizze“ und „Storytelling“. Zwar nur über diese beiden Kurse sprechen, aber die waren echt super! Sehr gut finde ich es, dass die Comicademy solche Kurse für die Besucher anbot.

Mittwoch, 1. August 2012

Besser spät als nie! Der Comic-Salon Erlangen (Teil 1)

Ja, Leute, ist ja schon gut! Ich weiß, dass mein Post ein bisschen spät kommt... aber ihr kennt ja den Spruch: „Besser spät als nie“. Vom 7.-10. Juni 2012 war es endlich soweit: Der Comic-Salon in Erlangen eröffnete seine Tore für die lesefreudigen Comic-Anbeter (wozu ich natürlich auch zählte bzw. zähle). Alle zwei Jahre findet diese wichtige Messe für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum statt. Sie ist eine der Größten, wenn nicht sogar DIE größte Messe dieser Art.

 

 Am 7. Juni ging es endlich los. Wir waren schon sehr früh auf dem Vorplatz der Kongresshalle in Erlangen und was uns dort erwartete gefiel uns ganz und gar nicht! Eine ellenlange Schlange vor dem Kassenhäuschen! Aber es ging dann doch relativ schnell und wir konnten unseren Weg ins Innere der Kongresshalle fortsetzen.





 


Drinnen angekommen stauten sich die Menschenmassen schon enorm und ich wunderte mich warum?! Doch als ich bemerkte, dass sich die Messestände von Panini und Ehapa am Eingang befanden, wurde mir einiges klar. Etwas abgeschreckt und leicht orientierungslos gingen wir weiter zu den Comicbuchhändlern, die sich auf der Messe aufgestellt hatten. Hier gab es alles, was das Comic-Leser-Herz hoch schlagen lässt! Meine Brieftasche war nach diesem Besuch um einiges leichter -.-

(Teil 2 folgt in Kürze!)

Sonntag, 29. Juli 2012

Zeichenübungen für Zuhause

Immer, wenn mir grade langweilig seien sollte, oder ich grade nichts besseres zu tun habe, nehme ich mir meinen Skizzenblock und meine Bleistifte und fange an Dinge, die ich in meiner Wohnung stehen habe, abzuzeichnen. Das kann alles Mögliche sein...z.B. Schuhe,technische Geräte oder Kleidung.Ich finde, dies ist eine sehr gute Übung um 'in Form' zu bleiben und seine zeichnerischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

 
Ich suche mir also irgendeine interessante Situation, die mir gefällt und die ich gut abzeichnen kann (oder ich stelle mir eine Situation zusammen).Hierbei sollte man darauf achten, dass sich die Gegenstände, die man abzeichnet, von ihrer Form, Oberflächenbeschaffenheit oder Material immer mal wieder unterscheiden. So bekommt man jedes mal eine neue Herausforderung, die man darstellen und meistern kann.

Freitag, 27. Juli 2012

Mein erster Comic!

Hidiho liebe Leute! Ich bin gut drauf, denn Gestern war es endlich soweit!!! Ich bin endlich mit meinen Comic fertig geworden! Nach einem Jahr harter Arbeit war es endlich soweit!Mein sechs Seitiger Comic ,mit dem Titel DEAD-METAL,ist endlich fertig und wird bald im Netz zu sehen sein....ihr dürft also gespannt sein/bleiben! Was ihr wollt xD! Zeitgleich beende ich somit auch meinen einjährigen Kurs bei der Comicademy.Die Benotung für meine Praxisarbeit (den Comic) und die Theorieprüfung steht mit allerdings noch bevor. Drückt mir alle Daumen die ihr habt!

Rückblickend war das Jahr bei der Comicademy ein echter Gewinn für mich.Ich wurde wirklich darin bestätigt das ich Talent hab und meine Zeichnungen bei manchen Leuten ankommen...ein cooles Gefühl ;) Es war zwar nicht immer leicht im letzten Jahr, aber alles in allem hat es sich doch sehr gelohnt finde ich!Kompetente Trainer und ein super Arbeitsumfeld haben es echt gebracht. Ich kann euch nur Empfehlen euch mit anderen Zeichnern zusammen zu setzten und euer Zeug zu besprechen...was halten andere Leute von euren Ideen...wie gut seid ihr zeichnerisch....alles Fragen die man gut mit anderen Besprechen kann!








So ich glaub das recht heute erst mal mit dem bloggen! Ich hoffe ich komme in nächster Zeit mal wieder öfter dazu!Naja ma gucken was die Zeit so bringt!Hier noch ein kleiner Bildausschnitt aus meinem Comic:

Freitag, 13. Juli 2012

Ork-Sketches

Ich habe mich gestern (mal wieder) an eines meiner Lieblingszeichenobjekte gesetzt und einfach drauf los gezeichnet. ORKS, ORKS, ORKS!!! Eine meiner großen Leidenschaften sind Orks. Sie haben mich schon immer in allen möglichen Fantasy-Filmen, -Büchern und -Spielen fasziniert. Mir ist auch aufgefallen, wie sehr sich die Orks unterscheiden in all diesen Medien. Größtes und bestes Beispiel sind vielleicht die Orks aus Herr der Ringe. Dort wird unterschieden in (soweit ich weiß) zwei unterschiedlichen Ork-Typen. Auf der einen Seite die Snaga (Mordor-Orks), die von der Anatomie eher aussehen wie Goblins, also eher dünn und klein. Auf der anderen Seite sind die Uruk-Hai, gezüchtete Super-Orks, die das Tageslicht nicht scheuen und vom Erscheinungsbild eher wie Schwergewichtsboxer daher kommen. Dies war nur ein kleines Beispiel. Doch nun zu dem eigentlichen Thema. Meine Ork-Sketches, wie ICH mir Orks, meine Orks, vorstelle und sie weiter entwickle...

Ich habe damit angefangen, meinen Ork so zu zeichnen, wie ich ihn immer zeichne (sie 1 und 1a). Bei dem ersten Versuch habe ich das Tumbe der Kreatur schon recht gut eingefangen (sprich: relativ kleiner Kopf, sehr langes Gesicht, breite Nase, große Stirnwülste). Doch alles in Allem war mir diese Kopf-Gesichtsform noch zu menschlich. 

Bei dem nächsten Sketch (2 u. 2a) orientierte ich mich an der Kopf-/Gesichtsform eines Gorillas. Diesen stattete ich mit den für Orks charakteristischen "Hauern" aus. Leider war mir dieser Sketch ZU animalisch und habe ihn deswegen in dieser Form nicht weiter verfolgt. Alle Accessoires (Narben, Nasenringe, Haare) sind nicht von größerem Belang. Es geht um die Form des Kopfes und die Gesichtszüge die ausschlaggebend sind und den Charakter zu dem machen, der er ist.